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Vorträge - Ausstellungen

 

 

Einladung zur Vernissage der Ausstellung:

Die Weiße Rose. Der Widerstand von Studenten gegen Hitler, München 1942/43

 

am Donnerstag, den 18. Mai 2017 um 18.00 Uhr im

Dokumentationszentrum Zeiler Hexenturm

 

Die Weiße Rose ist heute eine der bekanntesten deutschen Widerstandsgruppen gegen die NS-Diktatur.

„Flugblätter der Weißen Rose“ nennen die Münchner Medizinstudenten Hans Scholl und Alexander Schmorell ihre ersten vier Schriften, die sie im Sommer 1942 in München verteilen. Sie sind ein Aufruf zum Widerstand gegen die NS-Diktatur und zur Beendigung des Krieges. 1943 erscheint das fünfte Flugblatt „Aufruf an alle Deutsche!“ Am 18. Februar 1943 werden Hans und Sophie Scholl beim Auslegen des sechsten Flugblattes, das der Philosoph Prof. Kurt Huber schrieb, in der Münchner Universität verhaftet. Nur vier Tage später werden sie und Christoph Probst hingerichtet. Alexander Schmorell, Willi Graf, Prof. Kurt Huber und Hans Leipelt werden im Laufe weiterer Prozesse vor dem Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und ermordet. Über 20 Mitstreiter erhalten zum Teil hohe Haftstrafen.

Die Ausstellung beschreibt die Entstehungsgeschichte der Weißen Rose von den Widerstandsaktionen bis hin zu Verhaftungen und Prozessen vor dem Volksgerichtshof.

Ziel der Weiße Rose Stiftung e. V. ist es, im In- und Ausland die Erinnerung an den Widerstand der Weißen Rose wach zu halten sowie Toleranz und demokratisches Bewusstsein zu stärken.

 

Die Eröffnung der Ausstellung findet am Donnerstag, den 18. Mai 2017 um 18.00 Uhr

im Dokumentationszentrum Zeiler Hexenturm statt.

Die Ausstellung ist bis Sonntag, den 16. Juli jeweils zu den Öffnungszeiten des Dokumentationszentrums Zeiler Hexenturm zu sehen.