Herzlich Willkommen

Zeil a. Main war im 17. Jahrhundert als Richtstätte des Hochstifts Bamberg Schauplatz großer Hexenverfolgungen und –verbrennungen. Über 400 sogenannte „Hexen“ wurden damals verbrannt.


Eine Dokumentation im Originalschauplatz Stadtturm und im angebauten Fronhaus informiert darüber und sensibilisiert die Besucher für dieses komplexe Thema. Die Aufarbeitung zahlreicher Dokumente, wie das Tagebuch des Johann Langhans, der selbst Opfer wurde, Briefe und Protokolle der Vernehmungen und Folterungen der betroffenen Menschen machen dies möglich.


Die Stadt Zeil a. Main hat in Zusammenarbeit mit der Städtebauförderung - Konjunkturpaket II, dem Landesamt für Denkmalpflege, dem Bezirk Unterfranken, dem LEADER-Projekt der Europäischen Union und Herrn Professor Dr. Günter Dippold - Bezirksheimatpfleger von Oberfranken, - unter Einbeziehung des Originalschauplatzes Stadtturm und des angebauten Fronhauses das Dokumentationszentrum "Zeiler Hexenturm" eingerichtet.

 

 


Öffnungszeiten - Eintrittspreise

 

Öffnungszeiten:

 

15. März bis 31.Oktober

Donnerstag bis Sonntag 11.00 - 17.00 Uhr

Feiertage 11.00 - 17.00 Uhr

Schulklassen und Gruppen nach Vereinbarung

 

Eintrittspreise:

Erwachsene                                                         3,00 Euro

 

Schüler, Studenten, Schwerbehinderte         

ab 50% mit Ausweis                                           2,00 Euro

 

Gruppen ab 10 Personen                                  2,50 Euro p.P.

 

 



 

 

 

 

Förderung - Zeiler Hexendokumentation

 

 

„Weihnachtswünsche“ wurden erfüllt.
Noch vor dem Jahreswechsel konnte die technische Ausstattung des Zeiler
Hexendokumentationszentrums durch ein
Sonderhilfeprogramm Heimatmuseum 2022 des Deutschen Verbandes für
Archäologie e.V. (DVA), gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung
für Kultur und Medien
modern und effektiv ergänzt werden.
Seit langem hegte man Wünsche zur Optimierung und Ergänzung der Ausstattung
des Doku-Zentrums. Jetzt, mit Unterstützung des o.g. Förderprogramms, konnten
einige Wünsche erfüllt werden.
Um die Organisation von regelmäßig wechselnden Sonderausstellungen im
Dachgeschoss noch flexibler zu gestalten und diese für den Besucher noch
professioneller präsentieren zu können, wurden entsprechende Stell- u.
Präsentationstafeln angeschafft.
War es bisher für die Gästeführer sehr mühsam, mehrere oder größere
Besuchergruppen durch das dreistöckige Haus mit den sehr kleinen Räumen zu
führen und sie gleichzeitig mit Hintergrundinformationen zu begleiten, so ist dies jetzt
mit Unterstützung eines sogenannten „Tour-Guide-System“ möglich. Über
Funkempfänger und Ohrhörer können alle Teilnehmer der Führungen mit
entsprechenden Informationen versorgt werden.
Das Organisationsteam des Hexendokumentationszentrums und die Stadt
Zeil a.Main bedanken sich bei allen, die sich um die Realisierung des Projektes
bemüht haben.

 

Sonderhilfeprogramm Heimatmuseum 2022 des Deutschen Verbandes für Archäologie e.V. (DVA).

 

„Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages“.

 

 

 

Birke Grießhammer studierte Neuere Geschichte, Kunstgeschichte sowie Pädagogik. Viele Jahre erforscht sie die Hexenverfolgung in Franken. Zu diesem Thema zeigte sie bis 2002 eine Wanderausstellung „Hexenverfolgung in Franken“, die u.a. auch in Zeil a.Main zu sehen war. In der Vergangenheit hat sich Birke Grießhammer mit zahlreichen Publikationen und einer eigenen Website www.Hexen-franken.de einen Namen gemacht.

Die Stadt Zeil a.Main mit Ihrem Dokumentationszentrum „Zeiler Hexenturm“ hat nun den Forschungsnachlas von Frau Grießhammer übernommen und macht diesen der Öffentlichkeit zugängig. Auch die Wanderausstellung kann bei der Stadt Zeil a.Main, über das Dokumentationszentrum ganz oder in Teilbereichen ausgeliehen werden.

Mit einer offiziellen Übergabe bedankt sich die Stadt Zeil a.Main bei Frau Grießhammer sehr herzlich für Ihre geleistete Arbeit im Bereich der Hexenforschung um das dunkle Kapitel der Geschichte aufzuarbeiten. Wir werden die Akten in Ehren halten und Interessenten jederzeit ermöglichen Einsicht zu nehmen um weitere Forschung zu betreiben.