Nach oben

Veranstaltungen 2013

Strafen im alten Zeil

Etwa ein Viertel aller Einträge in den Zeiler Ratsprotokollbüchern beschäftigen sich mit Strafsachen. Denn der Stadtrat war früher befugt, im Rahmen der Stadtgerichtsbarkeit bestimmte Vergehen abzustrafen. Früher machte nicht nur die Tat unehrlich. Auch die Art und Weise, wie jemand abg4estraft wurde, konnte eine ‚Beeinträchtigung bzw. einen Verlust der Ehre bedeuten. Der Ehrbegriff hatte früher einen ganz anderen Stellenwert als heute.

Der Referent zeigt auch zeitgenössische Illustrationen und geht auf die Bedeutung oft sonderbarer Schimpfnamen ein, die in den Ratsakten in großer Zahl vorkommen.

Ludwig Leisentritt,

Do., 24. Oktober 2013, 19.00 Uhr im Dokumentationszentrum Zeiler Hexenturm

€ 5,00

in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Zeil und der Volkshochschule Zeil

 

 

Hexengeschichte im Fackelschein    (Achtung: die Veranstaltung ist ausverkauft!)

mit Willkommens-Snack

 

Wie schon im letzten Herbst laden wir Sie herzlich ein, die Geschichte der Hexenverfolgung bei einem Rundgang durch die nächtlichen Gassen der Zeiler Altstadt zu erkunden. Auch diesmal werden wir die städtische Straßenbeleuchtung für unsere Veranstaltung ausschalten. Im Schein der Fackeln führt uns der Weg vom Dokumentationszentrum Zeiler Hexenturm aus einmal rund um die Zeiler Altstadt zu den historischen Schauplätzen dieses düsteren Kapitels der Zeiler Stadtgeschichte.

Vorherige Anmeldung unbedingt erforderlich.

Anmeldung telefonisch bei: Petra Hohenberger Tel. 09524 850686, oder per e-mail unter: p.hohenbergervhs@gmx.de

 

Birgit Geißler, MA, Do, 07. November 2013, 20.00 Uhr Start am Dokumentationszentrum Zeiler Hexenturm

€ 6,00

in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Zeil und der Volkshochschule Zeil

 

 

Räuchern mit einheimischen Kräutern

Das rituelle Räuchern ist ziemlich in Vergessenheit geraten. Früher räucherten unsere Ahnen zu bestimmten Anlässen wie Geburt, Tod, Sonnwende, Raunächte usw. Altes loslassen und Neues willkommen heißen. Dieser Abend vermittelt Wissenswertes über die Bräuche unserer Vorfahren. Im Anschluss daran wird geräuchert.

 

Teilnehmerzahl auf zehn begrenzt. Mitzubringen: Bodenkissen

Vorherige Anmeldung unbedingt erforderlich.

Anmeldung telefonisch bei: Petra Hohenberger Tel. 09524 850686, oder per e-mail unter: p.hohenbergervhs@gmx.de

 

Christine Karl

Di, 19. November, 19.00 – 21.00 Uhr

€ 9,00

in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Zeil und der Volkshochschule Zeil

 

 

 

Veranstaltungen 2014

03.04. - 29.06.: Ausstellung "Namen statt Nummern"     (mehr)    (Flyer)

 

 

10.04.: Vortrag "Das Alltagsleben in unserer Heimat nach Ausbruch des 1. Weltkrieges"

 

 

05.07. - 27.09.: Ausstellung "Hinschauen – Wegschauen"

Gemeinsam gegen Rechtsextremismus 

 Der Maler und Objektkünstler Günter Rocznik präsentiert etwa 20 Gemälde und Collagen zum Thema Rechtsextremismus. NPD-Propaganda, rechtsradikale T-Shirts und anderes Material wurden vom Künstler eingearbeitet, übermalt und verfremdet. Der künstlerische Kontext verändert die Aussagen und gibt ihnen ein neues Gesicht: Aus der ursprünglichen Botschaft wird ein Appell an die Menschlichkeit. Roczniks Anliegen ist es, mit dieser Ausstellung dem Verharmlosen und dem Wegschauen entgegenzuwirken und einen Beitrag zur Bekämpfung des Rechtsextremismus und der Intoleranz im Gemeinwesen zu leisten.

Die Eröffnung der Ausstellung findet am Samstag, den 05.07.14 um 19.00 Uhr statt.
Alle Kunst- und Kulturinterressierten sind herzlich eingeladen.

 

 

 

09.10.: Vortrag "Hildegard von Bingen - eigensinnig und vielseitig begabt"     (mehr)

 

03.11.: Vortrag "Rituelles Räuchern"    (mehr)

 

 

06.11.: Autorenlesung  "„Zwei Gesichter – aus der Chronik einer jüdischen Familie“     (mehr)

 

 

02.10.2014 - 08.02.2015: Sonderausstellung "Mythos Hexen"     (mehr)

 

04.12.: Vortrag "Kräutertees und ihre Wirkung"    (mehr)

 

 

 

 

Veranstaltungen 2015

27.01.2015: Exkursion "Hexenturm Zeil a.Main"                 (mehr)

 

 

21.02.2015: Vortrag "Angeblickt mein Kreuzweg"               (mehr)

 

 

06.06.2015: Ausstellung "Widergänger"                               (mehr)

 

 

27.06.2015:: Ausstellungseröffnung "Wallfahrten"            (mehr)

 

02.10.2015    -    Ausstellungseröffnung: Der Weg zur deutschen Einheit          Beginn: 19.00 Uhr    (INFO - hier)

 

29.10.2015    -    Nächtliche Hexenführung                                                                Beginn: 20.00 Uhr

 

12.11.2015    -    Historische Autorenlesung mit Petra Schier                                Beginn: 19.30 Uhr    (INFO - hier)

 

25.11.2015    -    Räuchern mit heimischen Kräutern, Ch. Karl                              Beginn: 19.00 Uhr

Veranstaltungen 2016

18.02.2016  "Die Würde des Menschen ist unantastbar"                   

 

Eine Wanderausstellung über Ursachen, Formen und Folgen der Folter, gestaltet von Amnesty Ulm in Zusammenarbeit mit dem Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm.

Folter kann man nicht »ausstellen«, ja nicht einmal beschreiben. Nach Jean Améry, einst Insasse eines deutschen Konzentrationslagers, wäre es der Versuch, »das Unbeschreibliche zu beschreiben«, weil »die Gefühlsqualität des Erleidens sich prinzipiell der Mit-Teilung entzieht«.

Amnesty International liegen unzählige Dokumente der Folter vor: Aussagen von Opfern, präzise, technische Erläuterungen ehemaliger Täter und Fotografien entstellter Körper. Man könnte sie vergrößern und an eine Wand heften. Nur - es wäre wenig damit gewonnen. So verzichtet die Ausstellung auf alle plakativen oder reißerischen Elemente und beschränkt sich auf das Notwendigste. Wenn dies hier eine Ausstellung sein kann, dann eine Ausstellung von Andeutungen. Nicht mehr. Und mehr sollte auch nicht notwendig sein.

 

 

Während es noch bis in die 90er Jahre danach aussah, als ob sich in immer mehr Staaten ein immer besserer Schutz der Menschenrechte durchsetzen würde, scheint sich mit Beginn des neuen Jahrhunderts die Entwicklung umgedreht zu haben: immer neue Krisenherde, Kriege und instabile Staaten bedrohen die Menschenrechte und schränken die Handlungsmöglichkeiten der Zivilgesellschaft ein. Der „Krieg gegen den Terror“ hat auch Folter wieder salonfähig gemacht und zwingt viele Menschen zur Flucht.

Der Referent Urs Fiechtner ist Schriftsteller und Begründer des Ulmer Behandlungszentrums für Folteropfer.

 

 

Ausstellung: Fr., 19.02.16 – So., 29.05.16

Öffnungszeiten:

Do. bis So.: 10.00 bis 17.00 Uhr

Feiertage:   10.00 bis 17.00 Uhr

Zeil / Dokumentationszentrum Zeiler Hexenturm

 

 

 

20. + 21.02.2016      Dramolett von Tanja Kinkel

 

Unschuldig! Unschuldig! Unschuldig! Bitte für uns Sünder – Dramolett von Tanja Kinkel

Unschuldig wurde ich verhaftet, unschuldig wurde ich gefoltert und unschuldig werde ich sterben. Mit diesen drei Feststellungen beginnt Johannes Junius, aus dem Hexengefängnis heraus, einen Brief an seine Tochter.

Dieser Brief ist bei ihr nie angekommen. Was aber wenn doch? Die Schriftstellerin Tanja Kinkel aus Bamberg hat sich in die Situation der Tochter hineinversetzt und  dazu ein Dramolett (ein Mini-Drama) geschrieben, welches sie dem Frauentreff von Zeil zur Aufführung überlassen hat. Ein Kurzvortrag im Dokumentationszentrum „Zeiler Hexenturm“ wird den Hintergrund dieser Geschichte  erläutern, anschließend wird in der Anna-Kapelle das Dramolett aufgeführt. Ein Umtrunk und eine Gesprächsrunde im Pfarrsaal beenden den Abend.

In Zusammenarbeit mit dem Frauentreff, Zeil.

19.30 - 22.00 Uhr

Zeil / Dokumentationszentrum Zeiler Hexenturm

€ 10,00 (inkl. Imbiss und Getränk)

Sa., 20.02.16   

So., 21.02.16   

 

 

22.02.2016        Räuchern mit heimischen Kräutern – Christine Karl

 

 

Die Faszination von Feuer und Rauch hat seit jeher die Menschheit inspiriert.

Grobstoffliches wird im Element Feuer zu Rauch umgewandelt, der die Essenz auf eine feinstoffliche Ebene trägt.

In vielen Kulturen wird das Räuchern auch heute noch traditionell gepflegt.

Bei uns ist es leider fast in Vergessenheit geraten, außer der katholischen Kirche die Weihrauch als festes Ritual pflegt, wird fast nicht mehr geräuchert. Unser Geruchssinn ist sicherlich der ausgeprägteste unserer fünf Sinne. Die Erinnerung vergisst keine Düfte. Lassen Sie sich überraschen und werden neugierig, wie die unterschiedlichen Düfte wirken ...

Christine Karl

19.00 - 21.00 Uhr

Zeil / Dokumentationszentrum Zeiler Hexenturm

€ 9,00 

 

 

10.03.2016        Nächtliche Hexenführung

 

 

Hexengeschichte im Fackelschein

Wir laden Sie herzlich ein, die Geschichte der Hexenverfolgung bei einem Rundgang durch die nächtlichen Gassen der Zeiler Altstadt zu erkunden. Auch diesmal werden wir die städtische Straßenbeleuchtung für unsere Veranstaltung ausschalten. Im Schein der Fackeln führt uns der Weg vom Dokumentationszentrum Zeiler Hexenturm aus einmal rund um die historische Altstadt zu den historischen Schauplätzen dieses düsteren Kapitels Zeiler Stadtgeschichte.

Vorherige Anmeldung unbedingt erforderlich.

Teilnehmerzahl begrenzt auf 25

Birgit Geißler           

20.00 Uhr

Zeil / Dokumentationszentrum Zeiler Hexenturm

€ 6,00

 


18.03.2016        Theaterstück „Dreck“

 

"DRECK" Theaterstück gespielt von Mathias Kopetzki

Ein Mann betritt die Bühne mit einem Strauß Rosen in der Hand. Er fängt an zu reden. Dieser Mann heißt Sad. Er ist ein arabischer Flüchtling. Er ist illegal in Deutschland. An den Abenden verkauft er Rosen, um sich zu finanzieren. So sehr ist der Hass der Inländer in ihm Fleisch geworden, dass er ihn gegen sich selbst kehrt. Es stimmt, sagt er, ich bin dreckig. Ich wasche meine Hände, aber ich bleibe dreckig. Das stimmt. Seine Identifikation mit einem uns nur allzu bekannten Vorurteilsregister führt dieses ad absurdum und wirkt zunehmend verstörend. Seine Rede steigert sich, wird leidenschaftlich, wird verzweifelt. Er redet weiter. Er schreit. Schreit um sein Leben.

Der Monolog von Robert Schneider ("Schlafes Bruder") ist ebenso wenig sentimental wie seine Figur traurig ist. Den Zuschauer erwartet kein rührseliger Betroffenheitskitsch, das Stück lebt vielmehr von ironischen Zwischentönen, von Gefühl und - trotz oder gerade wegen des ernsten Themas - von Humor.

In Zeiten von Flüchtlingsströmen, Pegida, islamistischem Terror und dem neuerlichen Klima der Angst, in dem wir alle hierzulande leben, hat dieses Solo eine erschreckende, beklemmende Aktualität, die gezeigt, die offenbart, die diskutiert werden muss.

Mathias Kopetzki, ist TV- und Bühnenschauspieler (u.a. "Alarm für Cobra 11" "Soko" "GSG 9" Berliner Ensemble, Kölner Schauspiel etc.) und auch mehrfacher Buchautor.

"Kopetzki spielt diesen von untergründigem Hass erfassten Außenseiter mit großer Leidenschaft und mit eindrucksvoller Präzision. Jedes Wort formt er so lebendig, dass seine Darstellung kraftvoll und überzeugend wirkt." (Kölnische Rundschau)

Kartenvorverkauf: Blumenladen "Pusteblume" am Marktplatz

Mi., 18.03.16, 19.30 Uhr

Zeil / Dokumentationszentrum Zeiler Hexenturm

 

 

 

02.06.2016         Ausstellung "Zauberspiel"

 

 

 

Zutiefst menschliches thematisieren die Kaltnadelradierungen und in Mischtechnik aus Stoff- und Ölmalerei entstandenen farbigen Werke vonInitiates file download Armin Lutz.

Sein Spiel mit Proportionen dreht sich nicht nur um Sexualität sondern auch um ein mystisches Weltbild und eine befreite Gesellschaftsordnung.

Die Arbeiten entstanden während und nach eines zweijährigen Aufenthaltes des Künstlers bei den Turkana, einem Halbnomadenvolk, das in Nordkenia, Südsudan, Süd-West-Äthiopien und Nord-Ost-Uganda beheimatet ist.

Die Arbeiten spiegeln seine Auseinandersetzung sowohl mit mitteleuropäischen als auch turkanisch geprägten Mythen wider.

 

Die Ausstellung ist von 02. Juni bis 03. Oktober

im Dokumentationszentrum Zeiler Hexenturm zu sehen.

 

Öffnungszeiten:

Donnerstag bis Sonntag und Feiertage jeweils von 11.00 – 17.00 Uhr

www.zeiler-hexenturm.de


 

Fr., 7.10. - So., 13.11: Ausstellung BarriereZonen

 

Konflikte und Kriege werfen einen langen Schatten. Sie hinterlassen körperlich und seelisch Versehrte. Sie rauben Leben, Zukunft und Hoffnung. Die Ausstellung „Barriere:Zonen“ portraitiert elf Menschen, deren Schicksal ein Konflikt prägt oder bestimmt hat. Manche der Kriege sind seit Jahrzehnten vorbei, andere fordern noch immer neue Opfer. Die Portraitierten kämpfen als Menschen mit Behinderung um ein würdiges Leben. Jeden Tag aufs Neue. Im Gaza-Streifen, im Flüchtlingslager im Kongo, in der Ukraine, in den Dörfern von Uganda, Vietnam und Laos. Aber auch als Flüchtling in Deutschland und Barriere:Zonen als Kriegstraumatisierter in den USA. Ihre Lebensbereiche sind Zonen voller Barrieren. So manche konnten sie schon überwinden. Andere werden noch viel Kraft fordern. Die Portraits geben Mut, andere stimmen traurig. Eines haben sie gemeinsam. „Sie alle fordern Respekt ein“, sagt Journalist und Fotograf Till Mayer. Der Autor der Ausstellung berichtet seit vielen Jahren über Menschen mit Behinderung in Konflikten und Kriegen. Viele der in der Ausstellung Portraitierten wurden von Handicap International unterstützt – in ihrem alltäglichem Kampf für ein aufrechtes Leben. Handicap International und Autor Till Mayer bedanken sich für die Bereitschaft der Portraitierten, von ihrem Schicksal zu berichten.

Till Mayer arbeitet seit vielen Jahren als Journalist und Fotograf eng mit Hilfsorganisationen in Kriegs- und Krisengebieten zusammen. Oft richtet er dabei den Fokus seiner Arbeit auf den Überlebenskampf von Menschen mit Behinderung. In seiner Heimat hat er die Leseraktion „Helfen macht Spaß“ aufgebaut, die in Zusammenarbeit mit Wohlfahrtsverbänden Bedürftige unterstützt. Bei der Tageszeitung „Obermain-Tagblatt“ ist er als Redakteur angestellt. Als freier Fotograf und Journalist fotografiert und schreibt er für zahlreiche Zeitungen, Magazine und für Spiegel-Online. Für sein humanitäres Engagement wurde er mehrfach ausgezeichnet.

 

 

 

Eröffnung: Do., 06.10.16, 19.00 Uhr

Der Bamberger Journalist und Fotograf Till Mayer berichtet seit vielen Jahren über Menschen mit Behinderung in Konflikten und Kriegen und stellt sein Buch und seine Ausstellung vor. Er wurde bereits zum dritten Mal mit dem Coburger Medienpreis ausgezeichnet.

 

Ausstellung: Fr., 07.10 – So., 13.11.16

Öffnungszeiten:

Bis Ende Oktober:

Do. bis So.: 11.00 bis 17.00 Uhr

Feiertage:   11.00 bis 17.00 Uhr

Ab November:

Sa. und So.: 13.00 bis 16.00 Uhr

Feiertage:     13.00 bis 16.00 Uhr

 

Zeil / Dokumentationszentrum Zeiler Hexenturm

 

 

 

Veranstaltungen 2017

Ausstellung "30 Jahre Tschernobyl"

 

Kinder und Jugendliche aus der Region Tschernobyl erzählen in ihren Bildern, wie kostbar und verletzlich das Leben ist.

 

Am 26. April 1986 passiert das bis dato Unvorstellbare: In Tschernobyl kommt es zu einem Super-Gau, der bis heute das Schicksal unzähliger Menschen prägt. Der Verein "Hilfe für Tschernobyl-Kinder e.V." kämpft 30 Jahre und einige nukleare Unfälle später gegen das Vergessen der Betroffenen. Erkrankungen der Schilddrüse, des Nervensystems und innerer Organe bis hin zu genetischen Veränderungen sind nur ein Bruchteil der Folgen für die Menschen der Region. Auch die seelischen Verletzungen sitzen tief. Diese haben Kinder aus dem Umland von Tschernobyl in Bilder gefasst. Ihre Gemälde sind Zeugnis davon, wie kostbar und verletzlich Leben ist und transportieren eine klare Botschaft: Bewahrt die Schönheit der Erde und geht achtsam mit dem Geschenk der Schöpfung um!

 

Ausstellung vom 19. November 2016 bis 31. März 2017 im

Dokumentationszentrum Zeiler Hexenturm, Obere Torstr. 14, 97475 Zeil a. Main

 

Öffnungszeiten von November bis März:

an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen von 13.00 bis 16.00 Uhr

 

 

 

Ausstellung: Guten Tag lieber Feind

 

 

 Bilderbücher für Frieden und Menschlichkeit

 

Krieg und Gewalt, unüberwindbare Mauern und Grenzen wird es geben, solange nationales Machtstreben, Ideologien und Fanatismus jeglicher Art das Zusammenleben der Menschen gefährden. Bilder von Gewalt, Zerstörung, Armut, Elend und Sterben beherrschen die Nachrichten. Flüchtlinge aus Kriegs- und Krisengebieten kommen zu uns, oft beladen mit traumatischen Erfahrungen und Erlebnissen.

Kinder sind auf vielfache Weise mit Krieg, Feindseligkeit, Ausgrenzung und Flucht konfrontiert: die einen als Leidtragende, die anderen als nicht unmittelbar Betroffene, aber Fragende. Bilderbücher, die sich auf literarischem und künstlerischem Weg mit dieser Thematik beschäftigen, können nicht alle Fragen beantworten, aber Denkanstöße geben und Gesprächsanlässe sein.

In dieser Ausstellung ist eine internationale Auswahl eindrucksvoller und origineller Bilderbücher dazu zu sehen. Darunter befinden sich einige Kinderbuchklassiker, doch die Mehrzahl der Titel stammt aus den letzten fünfzehn Jahren. Sie erzählen mit oft leisen Tönen vom Alltag in Kriegsgebieten, von Unterdrückung, Flucht und Verfolgung, von abweisenden Grenzen, Bedrohungen und Verletzungen. Sie zeigen Hintergründe für Krieg und Gewalt auf, etwa Fremdenfeindlichkeit, Vorurteile oder Machtmissbrauch. Gleichzeitig öffnen sie häufig am Ende eine Tür in eine bessere Zukunft, in der trennende Mauern fallen und Feindschaften überwunden werden und Kriege dem Frieden weichen. Offenheit, Neugier und Empathie – so die Botschaft vieler Bücher – sind eine wichtige Voraussetzung für ein friedliches, menschliches Miteinander der Kulturen und Völker.

Ausstellung: 08. April bis 14. Mai 2017

Dokumentationszentrum Zeiler Hexenturm, Obere Torstr. 14, 97475 Zeil a. Main

 

Öffnungszeiten: Donnerstag bis Sonntag und Feiertage von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr

 

 

 

Einladung zur Vernissage der Ausstellung:

Die Weiße Rose. Der Widerstand von Studenten gegen Hitler, München 1942/43

 

am Donnerstag, den 18. Mai 2017 um 18.00 Uhr im

Dokumentationszentrum Zeiler Hexenturm

 

Die Weiße Rose ist heute eine der bekanntesten deutschen Widerstandsgruppen gegen die NS-Diktatur.

„Flugblätter der Weißen Rose“ nennen die Münchner Medizinstudenten Hans Scholl und Alexander Schmorell ihre ersten vier Schriften, die sie im Sommer 1942 in München verteilen. Sie sind ein Aufruf zum Widerstand gegen die NS-Diktatur und zur Beendigung des Krieges. 1943 erscheint das fünfte Flugblatt „Aufruf an alle Deutsche!“ Am 18. Februar 1943 werden Hans und Sophie Scholl beim Auslegen des sechsten Flugblattes, das der Philosoph Prof. Kurt Huber schrieb, in der Münchner Universität verhaftet. Nur vier Tage später werden sie und Christoph Probst hingerichtet. Alexander Schmorell, Willi Graf, Prof. Kurt Huber und Hans Leipelt werden im Laufe weiterer Prozesse vor dem Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und ermordet. Über 20 Mitstreiter erhalten zum Teil hohe Haftstrafen.

Die Ausstellung beschreibt die Entstehungsgeschichte der Weißen Rose von den Widerstandsaktionen bis hin zu Verhaftungen und Prozessen vor dem Volksgerichtshof.

Ziel der Weiße Rose Stiftung e. V. ist es, im In- und Ausland die Erinnerung an den Widerstand der Weißen Rose wach zu halten sowie Toleranz und demokratisches Bewusstsein zu stärken.

 

Die Eröffnung der Ausstellung findet am Donnerstag, den 18. Mai 2017 um 18.00 Uhr

im Dokumentationszentrum Zeiler Hexenturm statt.

Die Ausstellung ist bis Sonntag, den 16. Juli jeweils zu den Öffnungszeiten des Dokumentationszentrums Zeiler Hexenturm zu sehen.